Umstellung von Kunststoff auf Papier: Strategische Compliance unter der EU-PPWR
Da die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) in ihre kritische Phase eintritt, sind papierbasierte Alternativen für industrielle Anbieter keine Option mehr, sondern technische Notwendigkeit.
Regulatorisches Umfeld: Stand Juni 2026
Seit Juni 2026 ist die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) der maßgebliche Rahmen für die Industrie. Beschaffungsleiter müssen Einwegkunststoffe reduzieren und auf faserbasierte Systeme umsteigen.
Technische Herausforderungen
Der Wechsel von Kunststoff auf Papier erfordert technische Anpassungen:
- **Feuchtigkeitsbarrieren (MVTR):** Einsatz von PFAS-freien Dispersionen.
- **Reißkraft (TEA):** Dehnfähiges Kraftpapier ersetzt Kunststofffolien in der automatisierten Logistik.
Fazit für den Einkauf
Unternehmen müssen ihre SKUs prüfen und auf FSC/PEFC-zertifizierte Materialien umsteigen, um die strengen Recycling-Quoten der EU einzuhalten. Papier ist hierbei aufgrund der bestehenden CEPI-Richtlinien der bevorzugte Werkstoff.
Verlässliche Versorgung, technisch fundiert.
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